Am 21.05.2022 fand eine „doppelte“ Aufstiegsfeier der TSG-Volleyballer*innen im Musik- und Gesellschaftshaus in der Agra statt, mit der der Aufstieg der 1. Damen von der Regionalliga in die 3. Liga und der 2. Damen von der Sachsenklasse in die Sachsenliga gefeiert wurde. Beide Mannschaften waren nahezu komplett versam-melt, hinzu kamen Helfer, einige Sponsoren, Spender und Mitglieder des Förderkrei-ses. Auch meine Frau und ich hatten das Vergnügen, daran teilzunehmen.
Für die Volleyballer*innen der TSG Markkleeberg von 1903 e.V. ist eine insgesamt hocherfreuliche Saison 2021/22 zu Ende gegangen. Zwar fanden coronabedingt in allen Spielkassen nur eingeschränkt Training und Wettkämpfe statt, doch in diesen waren die Markkleeberger Teams, mit den Spitzenteams ja als Stadt- und Regions-botschafter „Neuseenland-Volleys Markkleeberg“ startend, äußerst erfolgreich. Be-sonders die von Tim Reichenbach und Sebastian Schroth trainierten beiden Da-menteams konnten durch ihr erfolgreiches Auftreten gute Werbung für Verein, Stadt und Region machen und gleichzeitig die Voraussetzungen dafür schaffen, dies in der kommenden Saison noch besser tun zu können.

Und sie hatten nun allen Grund zum Feiern, nutzten aber die vom Team des Ratskel-lers um Frank Esche gastronomisch begleitete Feier auch dazu, sich beim Gesamt-verein TSG Markkleeberg von 1903 e.V., der Abteilung Volleyball, der Stadtverwal-tung Markkleeberg, den Sponsoren (Menzel Trockenbau & Ausbau GmbH, Dinnebier Automobile GmbH, Wohnungsbaugesellschaft Markkleeberg WBG mbH, AMVD Heizkostenabrechnung e.K., Werbegemeinschaft Pösnapark Gbr, Sparkasse Leipzig, Tilia GmbH, PIT Süßwaren- und Nährmittelfabrik, Leipziger Volksbank eG, Maler- und Fliesenlegerbetrieb Heil, agra Veranstaltungs GmbH, Jäger Haustechnik GmbH & Co KG, Ratskeller „Zur Linde“ Markkleeberg, Gesundheitshaus LESTI, Augenoptik Seiberlich, Sport- und Modehaus Kathleen und Fachhandel für Gebäudereinigungs-bedarf Reichenbach) und Spendern (Römer Apotheke, ASUG GmbH, WBG und AMVD), den über 20 Mitgliedern des Förderkreises Neuseenland Volleys Markklee-berg und den zahlreichen Helfern, die auf verschiedene, aber wirkungsvolle Weise das von der Abteilung 2020 ins Leben gerufene ambitionierte „Projekt 3. Liga“ nach Kräften unterstützt haben, zu bedanken.

Die Trainer Tim Reichenbach und Sebastian Schroth resümierten zudem die zurück-liegende Saison, die Spielerinnen Maxi Klupsch und Alexandra Kulik taten dies aus Sicht der Teams und betonten, dass sie alle sich in Verein und Stadt heimisch und wohl fühlen. Die Unterstützung der Stadt für das „Projekt 3. Liga“ bekräftigte Christian Funke, der TSG-Ehrenpräsident Rainer Leipnitz betonte die Integration der Teams und der Abteilung in den Gesamtverein und überreichte unter entsprechendem Jubel die Aufsteiger-Shirts an die 2. Damen. Das alles bei bester Stimmung, mit viel „Team Spirit“ und später dann sogar mit „Public Viewing“ des Pokalsiegs von RB Leipzig.

Doch bei allem Feiern richtete man auch den Blick schon nach vorn und war sich dessen bewusst, dass das „Projekt 3. Liga“ mit dem erreichten Aufstieg quasi gera-de erst begonnen hat. Auf beide Aufsteigerteams warten nun in der Saison 2022/23 schwere Aufgaben in der 3. Liga Ost bzw. in der Sachsenliga. Das Saisonziel kann insoweit für beide zunächst nur heißen : Klassenerhalt, zumal es bekanntermaßen letztlich einfacher ist, den Aufstieg zu schaffen, als dann in der höheren Spielklasse dauerhaft zu bestehen. Während der Leistungssprung für die 2. Damen von der Lan-desklasse in die Landesliga vielleicht noch nicht so markant sein wird, werden in der „Übergangsliga“ zum Profivolleyball die namhaften, leistungs- und finanzstarken Konkurrenten aus Sachsen, Thüringen und vor allem Bayern eine große sportliche Herausforderung für die 1. Damen und gleichermaßen eine große finanzielle und organisatorische Aufgabe für die Abteilung sein, deutlich über das aus der Regio-nalliga „gewohnte“ Maß hinausgehend. Zudem sollen die anderen zahlreichen Mannschaften der Abteilung Volleyball, insbesondere der uns so wichtige Kinder- und Jugendbereich, ebenfalls weiterentwickelt werden. Denn zwar ist es wichtig, einen „Leuchtturm“ zu haben, an dem man sich orientieren kann und der für die breite öffentliche Wahrnehmung sorgt, doch der wird nur so lange sein helles Leuchtfeuer aussenden können, wie sein „Unterbau“, also das Gesamtgefüge der Abteilung und des Vereins ihn (unter)stützen. Und (nur) so bleibt bzw. wird man auch für die Stadt, Spender, Sponsoren und den Förderkreis interessant(er), auf deren Un-terstützung man auch in der kommenden Saison hofft.

Diese wird schätzungsweise Ende September beginnen, freuen wir uns bei allem Respekt vor der Aufgabe gemeinsam darauf, dass es eine spannende, hoffentlich erfolgreiche Saison wird, das war ja schließlich Sinn und Zweck der zurückliegenden gemeinsamen Bemühungen.

Saturday the 25th. .