Unsere Wanderung am 12. März 2022 führte uns mal wieder in die Nähe von Jena, so dass wir ein weiteres Stück der Saalehorizontale „bewandern“ konnten. Das Wetter hätte nicht besser sein können – strahlender Sonnenschein und blauer Himmel den ganzen Tag.
Unser Startpunkt lag am Ortsrand von Cospeda, einem etwas abgelegenen Stadtteil von Jena. Dort befindet sich ein Gebiet namens Windknollen, dessen erster Teil des Namens leicht erklärbar ist: der Wind pfeift wirklich ganz heftig über die Bergkuppen. Auf diesem Gelände befindet sich auch ein Napoleonstein, da an dieser Stelle ein Teil der Schlacht bei Jena 1806 stattgefunden hat.

Zuerst führte uns der Weg über Wiesen, später durch die Wälder des Rautals. Gebildet wird dieses Tal von einem kleinen Bach, der sich an einigen Stellen einige Meter tief in das Gestein gegraben hat. Zuerst wanden wir an diesem Bach in Richtung Jena um auf den Heiligenberg zu steigen. Dort machten wir Rast mit einem Blick auf den Norden von Jena und die Berge auf der anderen Seite der Stadt. Vom Heilgenberg herab führte der Weg durch eine Lindenallee, dann weiter durch den Ort Zwätzen zurück zum Rautal. Dort machten wir einen kurzen Abstecher zum Burschenplatz, der mit Bach und Sitzgelegenheit zum kurzen Verweilen einlud.
Dann ging es wieder aufwärts, wo wir auf die großen Flächen von Winterlingen trafen, für die das Rautal bekannt ist. Wir hatten ja den Titel „Wanderung zu den Winterlingen“ für unsere Märzwanderung gestrichten, wider Erwarten waren jedoch noch nicht alle Winterlinge verblüht. Der lückenlos mit Winterlingen bedeckte Waldboden gibt ein beeindruckendes Bild ab. Zum Schluss mussten wir nochmal ein Stück bergauf wandern, schließlich hatten wir unsere Wanderung am höchsten Punkt begonnen. Mit dem Gasthaus zur Linde in Cospeda haben wir es auch sehr gut getroffen, das Essen war prima.
  • Resizer_16473752815420
  • Resizer_16473752815421
  • Resizer_16473752815422
Saturday the 25th. .