8:30 Uhr trifft sich unsere Wandergruppe gut gelaunt wie immer am vereinbarten Treffpunkt. Nach kurzen Informationen ging es über die B2 / A72 /B175 zum Parkplatz Uferstraße in Rochlitz.

 

 

Dort begann unsere Wanderung über eine Uferwiese der Mulde mit einigen neuen Sportgeräten, die auch gleich ausprobiert wurden. Vorbei an der alten Mühle führte unser Weg durch den Burghof der im 10. Jahrhundert entstandenen Burganlage Rochlitz. Ein sehr schöner Beginn, zumal sich auch das Wetter von seiner besten Seite zeigt. Durch den Wald ging es dann über eine schöne Aussicht und Rastmöglichkeit hinauf zum Rochlitzer Berg (353m hoch). Dort ging es ein Stück den 2,7 km langen Porphyrlehrpfad entlang, wo man auf 15 Stationen Einblicke über die Abbaugeschichte des roten Tuffgesteins und des Steinmetzhandwerkes erfahren kann. Das Gestein entstand vor 275 Millionen Jahren aus der Asche eines Vulkans und prägt die gesamte Region. So ist er als Postmeilensteine, Sühnekreuze oder Fassadenschmuck (z.B. im Leipziger Rathaus) verarbeitet worden. Von einem Aussichtspunkt über das Kohrenerland, ging es zum höchsten Punkt des Berges, dem Friedrich August Turm. Einige Wanderfreunde stiegen die 130 Stufen hinauf und genossen die schöne Aussicht. Dann ging es weiter nach Wechselburg. Der Weg ging bergab und teilte sich in ein kurzes steiles Stück und einen etwas längeren gemütlicheren Weg. Es stand jeden frei zu wählen. Unten angekommen kurze Trinkpause, dann ging es gemeinsam zur Gaststätte „Gut Holz“ in Wechselburg. Die Wirtsleute haben extra für uns geöffnet. Wir mussten nicht lange auf unser Essen warten, da wir von unterwegs die Gerichte bestellt hatten. Mit vollem Bauch und gut gelaunt ging es weiter durch eine kleine Gasse zum Marktplatz. Dort gab es Zeit zur freien Verfügung. Man konnte das Kloster mit Basilika aus dem 12. Jahrhundert anschauen, im Klosterladen stöbern oder einfach nur Eis essen. 2 Kugeln Eis für nur 1 €, wo gibt es das noch. Über den englischen Klosterpark (18 ha) mit großem Baumbestand, teilweise 200 Jahren alt, ging es weiter bergab an der Mulde entlang nach Fischhain. Über eine Hängebrücke wechselten wir die Uferseite nach Störnzig. Nach 17 km kommen wir wieder in Rochlitz an. Auf der Burg gab es im „Blümchen Kaffee“ viel leckeres Selbstgemachtes. Am Parkplatz waren wir uns alle einig, es war ein wunderschöner Tag.


Eberhard Orbeck





Einen Moment bitte, Bilder werden geladen!






 





 
 
Saturday the 16th. .