Da das Angebot der Deutschen Bahn, ohne Umzusteigen direkt mit einem Sonderzug in die Sächsischen Schweiz zu fahren, so günstig ist,

 

 

haben wir uns entschlossen, am 15.6.19 eine Wanderung von Stadt Wehlen über den Uttewalder Grund zur Bastei und weiter nach Rathen zu unternehmen.

So zogen 21 Wanderfreunde am Sonnabendmorgen los, nahmen den Sonderzug um 8.00 Uhr und erreichten nach zwei Stunden die Stadt Wehlen. Die Fähre brachte uns über die Elbe zu Ortskern Wehlen mit einem schönen Marktplatz und weiter in Richtung Uttewald. Die Temperatur lag an diesem Vormittag bereits nahe 30 Grad und so genossen wir den schattigen Weg durch den Wald. Wildromantisch säumten hohe Sandsteinfelsen unseren Weg und so gelangten wir zum Gasthaus „Waldidylle“, wo wir im schattigen Biergarten unsere erste Rast machten. Dort kündigte schon eine Schautafel das Uttewalder Felsentor an, das durch herabgestürzte Felsbrocken entstanden ist. Dort mussten wir durch. Der Weg war von Regen am Vortag ausgeweicht, sodass man gleichzeitig auf den Weg und den Fels in Kopfhöhe achten mussten. Auch hinter den Felsentor blieb der Weg sehr interessant, so fanden wir an einer Felswand eine Galerie aufgereihter Steinmänner. Gut ausgeschildert war unser weiterer Weg, sodass wir zu Mittag die Bastei erreichten, wo man uns im Basteihotel bereits erwartete. An einer schön eingedeckten Tafel mit Ausblick auf die Elbe und die umliegenden Berge konnten wir unser Mittagessen genießen.

Für den Weg nach Rathen gab es mehrere Möglichkeiten. Eine Gruppe nahm den direkten Abstieg über die Basteibrücke vorbei an mehreren Aussichtspunkten hinunter in den Ort Rathen. Dort angekommen zogen schwarze Wolken auf und wir schafften es im Trocknen bis zur Gaststätte an der Fähre. Dort angekommen setzte heftiger Regen ein, das da in Hagel überging – ein Schauspiel, das wir aus dem Fenster beobachten konnten.

Die andere Gruppe ging über die Schwedenlöcher hinunter zum Amselsee und weiter nach Rathen. Dieser Weg war etwas länger und so kamen sie in den Regen.

Allerdings ließ der Regen nicht nach und so wurden dann beim Überqueren der Elbe mit der Fähre doch noch alle nass.

Der Sonderzug kam pünktlich, aber leider mussten wir dann in Dresden umsteigen. In Leipzig war dann auch noch der S-Bahntunnel ab 18 Uhr gesperrt und so erreichten wir dann mit Straßenbahn und Bus gegen 20 Uhr unser zuhause.

Abgesehen von den letztgenannten Misslichkeiten hatten wir einen wunderschönen Tag und können anderen diese Wanderung nur empfehlen. Irgendwann werden wir sie sicher wiederholen.


Peter Neumann





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Monday the 14th. .