Am letzten Morgen vor der Zeitumstellung trafen wir uns 7.45 Uhr am Markkleeberger Bahnhof, also fast noch im Dunkeln.

 

Ziel war das schöne Plohnbachtal bei Lengenfeld im Vogtland. Zu erreichen gedachten wir es mit Hilfe des Mitteldeutschen Verkehrsverbundes. Der aber hatte anderes mit uns im Sinn und unterbrach unser gemütliches Reisen wegen Gleisbauarbeiten in Altenburg. Der Schienenersatz war nicht der schnellste und brachte unseren Zeitplan ins Schwanken, da wir in Zwickau umsteigen wollten. Gemeinsam erstellten wir einen neuen Plan nach dem Motto: „Warum denn in die Ferne schweifen, wenn…“

So brachte uns der nächste Zug in den, für einige Wanderfreunde noch unerforschten Raum nach Böhlen. Zunächst  favorisierten  wir, über Rötha zum Störmthaler See zu wandern. Katrins Navi warnte uns aber vor zu langer Strecke  auf der Landstraße. Also trafen wir, wie sich später herausstellte, die sehr gute Entscheidung, durch das Böhlener Wäldchen und auf dem Pleißendamm Richtung Markkleeberg zu marschieren.

Nach dem Wäldchen hatten wir ein kleines Stück auf dem gut ausgebauten Fuß und Radweg neben der Straße zu gehen. In Großdeuben begann der Pleißendammweg mit einer Raststelle und Hütte, die wir auch als solches ausgiebig nutzten.Weiter ging es entlang der Pleiße. Die Sonne schien nochmal mit ihrer ganzen, wenn auch schwächer gewordenen Kraft. Dazu verzauberte uns eine wunderbare Laubfärbung entlang des Dammes. In Gaschwitz empfing uns „ Reuters Radlerhof“ wie bestellt, mit einer Wanderern und Radfahrern angemessene Küche. Leckere Suppen oder etwas Deftigeres erfreute unsere Mägen.                                                                                                                                 Gut gestärkt und gut gelaunt wanderten wir weiter am Markkleeberger See vorbei, zur Möncherei und zum Bahnhof, wo einige unserer Autos parkten.

Am Nachmittag lag eine Wegstrecke von 16 km in heimatlicher Umgebung hinter uns und die von Moni organisierte Wanderung ins Vogtland liegt noch vor uns. Darauf freuen wir uns schon alle.

 


Bärbel Neander





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Monday the 19th. .