Die Gruppe von 13 Wandererinnen und 1 Wanderer! traf sich planmäßig 8.15 Uhr am Treffpunkt bei Netto. Das Wetter versprach nicht zu heiß zu werden, und wir machten uns auf, mit 3 Autos zur Talsperre Kriebstein zu fahren.

 

Nach 1 Stunde erreichten wir den Parkplatz. Von dort begaben wir uns zur Fähre, um nach Erlebach - auf die andere Seite des Sees - zu gelangen, was der Ausgangspunkt unseres Rundweges sein sollte. Wie sicher alle feststellten, musste es in der Nacht zuvor mehr geregnet haben, als zumindest in Markkleeberg, denn die Wege waren deutlich noch nass und frisch.

Für vier unserer Teilnehmer sollte es eine Kurzversion der Wanderung geben, d.h., statt des ersten Teils der Wanderung gab es von der Anlegestelle eine gemütliche Schiffsfahrt, der Rückweg sollte dann wieder gemeinsam erfolgen. Wir hatten vor, mittags uns an der

Gaststätte zu treffen.

 

Moni hatte uns nicht zu viel versprochen und unsere Wanderung begann mit einem doch anständigen aber erträglichem Anstieg. Es war ein Wechsel von normalen Waldwegen, die von Bäumen geschützt waren und von Wegen entlang an Häuser von Einheimischen, was uns einen ausgezeichneten Blick zur Talsperre bot. Dabei konnte man auch beobachten, wer so mit Boot oder Schiff unterwegs war. Obwohl ich schon zweimal die Talsperre besucht hatte, überraschte es mich, wie weit sich die Talsperre um die Ecke erschloss und somit oberhalb ein breites Spektrum an Wanderwegen vorhanden war. Unsere erste Pause legten wir an einem gemütlichen Plätzchen im Schatten ein, wo der erste kleine Hunger gestillt wurde.

Weiter ging es dann gestärkt vorbei an einer kleinen künstlichen Burgruine Raubschloss, die einen schönen Ausblick auf die Talsperrschlaufe bot. Die Fundamente stammen wohl von der echten Burg vom 13. Jahrhundert.

Unsere große Pause legten wir dann gegen 13 Uhr in der Gaststätte ZUM TALGUT ein, wo wir dann unsere restlichen 4 Wanderinnen trafen, die eine gemütliche Zeit genossen hatten.

Die Speisekarte versprach gutes Essen und so zeigte sich, dass alle einen gesunden Hunger erwandert hatten, oder auch nur einen guten Appetit vorweisen konnten.

 

Nach dem Essen ging die Wanderung gestärkt und mit neuer Kraft weiter. Denn es sollte noch einmal ein kräftiger Anstieg kommen, den wir nun mit neuer Kraft bewältigt haben. Es ging auch entlang auf Wegen, wo man noch Reste der Auswirkungen vom Kyrill sehen konnte, denn es lageneinige umgefallene oder abgebrochene Bäume herum, die es galt zu übersteigen. Die Wanderung war sehr schön und abwechslungsreich, man musste aber ständig auf den Weg und seine Füße achten, denn es lag einfach zu viel im Weg. Hilfreich war sicher, dass fast alle in Besitz von Wanderstöcken war. Bevor wir zum Parkplatz gelangten, wollte ein Teil der Gruppe noch den Tag bei einem kleinen Eiskaffee oder Eis ausklingen lassen, um etwas entspannt die Heimfahrt anzutreten, konnten sicher alle den Tag als eine schöne und erlebnisreiche Wanderung verbuchen. Lieben Dank an Moni, die diese Wanderung allein geführt hat.


Sylvia Hentschel




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Thursday the 18th. .