Alex Krug startete am 03.06. über die Sprintdistanz beim neuseenMAN in Ferropolis und schaffte trotz eines kleinen Fauxpas einen 9. Platz in der AK Sen2.

 

Der Rackwitzer Triathlon hat sich als neuseenMan ein neues Zuhause gesucht und in Ferropolis eine neue Heimstadt gefunden. Dadurch sind nun auch längere Distanzen möglich und es steht eine ausgezeichnete zur Verfügung und das Gelände und die Infrastrukturdeckt alles ab, was der Halbprofi und der Hobbytriathlet für seine Rennen braucht, so dass Alex schon Vorabend anreiste und auf dem Gelände zeltete. Dies entspannte den Check-in am Wettkampfmorgen sehr. Abgelenkt durch einen kleinen Plausch, konnte Alex sich leider beim Schwimmstart nicht optimal positionieren.  Somit war er in einer großen Schwimmgruppe, innerhalb derer man niemanden überholen konnte und schon gar nicht seine Position in der Gruppe nach rechts oder links hätte verändern können. Mit diesem Pulk kam Alex nach nicht ganz 18min sehr entspannt aus dem Wasser. Bein Aufsteigen auf das Rad traf Alex keinen der beiden Schuhe richtig, welche sich aus der Verspannung lösten. Das bedeutete anhalten, absteigen, die Schuhe ausklicken, anziehen und wieder aufsteigen. Im Training hat es immer geklappt. Trotz dieses Missgeschickes ist es sein bester Radsplit geworden. Der Wechsel zum Laufen klappte dann aber perfekt. Mit einer deutlichen Verbesserung zum letzten Wettkampf erreichte Alex sehr zufrieden nach 1:20:21 das Ziel zwischen den stählernen Ungetümen von Ferropolis. Der neuseenMan ist eine sehr gelungene Veranstaltung, gut organisiert, sehr entgegenkommend in der Streckenführung und ohne Risiko zu handhaben. Was noch fehlt sind viele Zuschauer, die sich zum Anfeuern nach Ferropolis begeben.

 

Eine Woche später mischten Manu Süß und Jan Gutscher bei den Deutschen Meisterschaften über die Mitteldistanz im Rahmen des Triathlon Ingolstadt mit.

Der Schwimmstart erfolgte in verschiedenen Startgruppen und die AK-Athleten durften trotz 24,1°C Wassertemperatur noch mit Neoprenanzug starten. Der trübe Baggersee lud nicht gerade zum langen Verweilen ein und so stieg Jan Gutscher nach 31:29 min aus dem See. Manu Süß nahm im Magen noch ein bisschen See mit, was später leider noch zu Problemen führte, und machte sich nach 33:05 min auf dem Weg zum ersten Wechsel. Die wellige Radstrecke war sehr gut zu fahren und trotz einiger kurviger Ortsdurchfahrten und zwei Anstiegen konnte man fast die gesamte Strecke in Aeroposition fahren. Mit einer starken Radzeit von 2:26h schob sich Manu Süß auf Platz 1 ihrer AK. Jan Gutscher stellte sein Rad nach 2:18h wieder in der Wechselzone ab. Der abschließende Lauf über dreieinhalb Runden um den Baggersee kostete auf dem Schotter viel Kraft. Manu Süß hatte anfangsweise mit Magenprobleme zu kämpfen und konnte nicht ihr gewünschtes Tempo anlaufen. Sie kämpfte weiter und gab ihre Führungsposition nicht auf. Jan Gutscher konnte sich mit der drittschnellsten Zeit der AK35 noch weiter nach vorne laufen und kam nach 4:17h ins Ziel und platzierte sich als 8. der AK35 bei der Deutschen Meisterschaftswertung unter den Top Ten. Manu Süß gewann in 4:40 und mit 21min Vorsprung auf Rang zwei den Deutschen Meistertitel in Ihrer Altersklasse.

 

Jan Gutscher




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