Am 11./ 12. November 2017 fand in Friedrichroda das Inklusive Tischtennisturnier für Menschen mit Handicap statt. Mit dabei war auch wieder Justin.

 

Für ihn und sein Betreuerteam hieß es daher, am Samstag zeitig loszufahren, denn für 9 Uhr waren die Anmeldung der Vereine und das Einspielen angesetzt. Mit Justin gab es noch weitere 119 Teilnehmer, die an diesem Tag zeigen wollten, was trotz Behinderung im Tischtennis möglich ist. Nach dem Trainermeeting wurde das Turnier durch den Organisator Michael Sieber und den Bürgermeister der Stadt Friedrichroda feierlich eröffnet. Gespielt wurde nach dem Schweizer System und in drei Altersklassen (U21: Damen ab 30 und Herren ab 30). Für die U21 gab es zehn Anmeldungen. Leider traten zwei Sportler nicht an. Das hieß für Justin, dass er nur sieben Spiele bestreiten musste. Alle gaben ihr Bestes bei den Klassifizierungsspielen und Justin hatte am Ende eine Bilanz von 4:3 Spielen. Mit diesem Ergebnis spielte er sich in die Klasse 2. Was für ein Erfolg!!! Für uns ging ein anstrengender Wettkampftag zu Ende und wir machten uns ausgepowert, aber glücklich auf den Heimweg.

Sonntag früh ging es dann wieder zeitig los, denn ab 8:30 Uhr war Einspielzeit. Nach einigen organisatorischen Hinweisen ging es dann auch los. Diesmal wurde nicht mehr nach Altersgruppen getrennt. Justin wurde in eine 6er Gruppe gelost mit weitaus älteren Spielern. Er gab bei allen Spielen sein Bestes und erreichte hier einen sagenhaften 6. Platz, der mit einer Teilnehmerschleife belohnt wurde. Als Großereignis des Wettkampfs wurde ein besonderes Spiel angesetzt Der jüngste Teilnehmer (10 Jahre) spielte gegen den ältesten Teilnehmer (70 Jahre). Unglaublich: Hier ging Justin als Sieger von der Grünen Platte. Beide Spieler wurden mit Gold ausgezeichnet für ihre ausgezeichneten Leistungen in ihrem Alter. Somit fuhren wir mit Gold und einem wunderbaren 6. Platz nach Hause.

Auch hier möchte ich wieder erwähnen, dass ich sehr dankbar bin, dass es Menschen gibt, die Sportevents für Menschen mit Behinderungen organisieren. Vielleicht müssen wir irgendwann nicht mehr in andere Bundesländer fahren und uns mit „fremden“ Auszeichnungen schmücken.


Jaqueline Finke




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Thursday the 18th. .