Die Wanderung um den Haselbacher See hatten wir vor zwei Jahren, am Samstag, 15. August 2015, bereits unternommen, die Strecke war einigen von uns deshalb bereits bekannt. Da inzwischen einige Zu- und Abgänge an Vereinsmitgliedern erfolgte, waren es von den damals zehn Mitgliedern, die an der Wanderung teilnahmen nur vier, die an der gleichen Wanderung bereits teilgenommen hatten.

 

Also haben wir uns entschlossen, diese landschaftlich und wegemäßig interessante Wanderung nochmals in Angriff zu nehmen. Diesmal waren wir eine Gruppe von 17 Personen, die an der Wanderung teilnahmen.

Treffpunkt war der Bahnhof Markkleeberg. Mit der S-Bahn S 5 erreichten wir in einer Fahrzeit von 20 Minuten den Ausgangsort der Wanderung, Regis-Breitingen. Gegen 9.00 Uhr konnten wir bereits die Wanderung beginnen.
Vom Bahnhof ging´s zum Haselbacher See. Eigentlich hatte die Wettervorhersage trockenes Wetter mit nur gelegentlichen Schauern angekündigt. Leider mussten wir bereits zu Beginn die Regen-Bekleidung nutzen, da uns der Regen mit kurzen Unterbrechungen bis zum Mittag begleitete.
Wie bereits im letzten Bericht vom 15. August 2015 erwähnt, hat der Haselbacher See eine Uferlänge ca. 8,2 km, entstanden aus einem ehemaligen Tagebau-Restloch zwischen Regis-Breitingen und Haselbach, dessen Rekultivierung und Flutung bis ca. zum Jahr 2003 stattfand. Seitdem hat sich der See zu einem beliebten Wander- Ausflugsziel und Badesee entwickelt.

Einige hatten sich, wie bereits bei der letzten Wanderung, auf eine Abkühlung in dem glasklaren Wasser gefreut.
Da bei einem großen Teil der Wanderung die „Dusche von oben“ gut funktionierte, hatte diesmal keiner das Bedürfnis, sich im See zu erfrischen.
Nach einem Drittel der Wanderung legten wir eine Pause ein, bei der die Rucksack-Verpflegung verzehrt wurde. Dann ging es gestärkt im Regen weiter. Glücklicherweise kein Starkregen – aber für Wanderer gibt es ja kein schlechtes Wetter, höchstens unzweckmäßige Bekleidung.

Auf dem zweiten Drittel der Wanderung, am Imbiss und Biergarten „Kreuzotter“ auf der Thüringer Seite vom See hatten wir unsere Mittags-Rast geplant. Der Imbiss war geschlossen. Glücklicherweise stand dort ein offenes Imbiss-Zelt mit ausreichend Sitzgelegenheit, so dass wir unsere Rast ausgiebig und regensicher verbringen konnten.
Dann erschien auch der Wirt, eigentlich nur, um nach dem Rechten zu schauen. So konnte er uns sogar noch Bockwurst, Kaffee und Bier anbieten.
Nach der Mittags-Rast waren auch die Regenwolken verzogen und die Sonne kam hervor.Das letzte Viertel der Wanderung konnte dann bei schönstem Sonnenschein bis zum Ausgangspunkt, Bahnhof Regis-Breitingen, zurückgelegt werden.
Knapp 15 km hatten wir zurückgelegt – das wechselhafte Wetter konnte uns die Laune nicht verderben.

Wir hatten viel Spaß an der Wanderung - was gibt es Schöneres, als Bewegung in der Natur.


Karin Ret-Schulze




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Saturday the 25th. .