Wanderung durch die Parthenaue von Schönefeld nach Taucha - 13 km

Am Sonnabend, den 16.03.2013 war 9.30 Uhr der Treffpunkt zur Wanderung am Forsthaus Raschwitz.

Am Sonnabend, den 16.03.2013 war 9.30 Uhr der Treffpunkt zur Wanderung am Forsthaus Raschwitz. Mit der Buslinie 70 fuhren 19 Wanderfreunde nach Schönefeld zum Stannebeinplatz. Ursprünglich war diese Märzwanderung als erste Frühlingswanderung geplant, aber aufgrund der Witterungsverhältnisse wurde daraus eine echte Winterwanderung bei herrlichem Sonnenschein, blauem Himmel und tief verschneit.
Entsprechend festes Schuhwerk war dringend erforderlich. Die Parthenaue ist eine schöne Wald-, Wasser- und Wiesenlandschaft, die bereits im vorigen Jahrhundert bei vielen erholungssuchenden Städtern sehr beliebt war.
Vom Stannebeinplatz führte unser Weg durch den Mariannenpark, der kurz vor der Eingemeindung von Schönefeld nach Leipzig 1914 angelegt wurde. Der Weg führte uns an der großen Parkwiese, der Rodelbahn, der Schwimmhalle, dem Schloss und der Schönefelder Gedächtniskirche vorbei.
In dieser Kirche wurden Clara Wieck und Robert Schuhmann getraut. Unser Weg führte uns immer an der Parthe entlang, weiter am Schönefelder Bad vorbei in den Abtnauendorfer Park mit seinem alten Baumbestand und dem idyllischen Teich. Einen kurzen Stop machten wir am wunderschön rekonstruierten Abtnauendorfer Schloss. Beides, Park und Schloss lies die alte Leipziger Handels- und Bankfamilie Frege um 1800 im englischen Stil anlegen. Danach ging es am Naturbad Nordost (Bagger) vorbei zur Endstelle der Straßenbahnlinie 9 in Thekla.
Sind wir bisher der Parthe immer in nordöstlicher Richtung gefolgt, wendet sich diese ab Thekla nun in großem Bogen ostwärts. Ein schmaler Wiesenweg links der Parthe schlängelt sich entlang, Erlen, Weiden und Pappeln säumen das Ufer. Zahlreiche Wildenten bevölkern die Parthe und die weiten Wiesen. Nach der Überquerung der Seehausener Straße und der Unterquerung der Autobahnbrücke der A14 gelangten wir nach Portitz an der im neugotischen Stil errichteten Kirche vorbei durch ein Birkenwäldchen nach Plaußig. Gegenüber der Plaußiger Kirche wurde eine wohlverdiente Mittagspause mit guter deutscher Küche im Gasthof Plaußig eingelegt.
Nach der Mittagspause wurde das letzte Drittel der Wanderung in Angriff genommen. Der Weg führte am idyllischen Dorfteich Plaußig vorbei, zur rechten Seite eingerahmt durch die Waldkulisse der Parthenaue zur linken Seite sanfte Endmoränenhügel, über Seegeritz durch das Waldgebiet mit dem Namen Hölle. In diesem Waldgebiet haben die "Mandan-Indianer", eine Interessengemeinschaft, die sich mit der Geschichte dieses Indianerstammes beschäftigt, ihr Domizil. Nach dem Verlassen des Waldgebietes passierten wir noch eine Weidelandschaft mit vielen Pferdekoppeln zu beiden Seiten und erreichten schließlich unser Endziel Taucha. Eine sehr schöne Wanderung ging zu Ende, mit der Straßenbahn fuhren wir dann zurück nach Markkleeberg.
Nach den viel zu langen grauen Wintertagen konnten wir endlich wieder einmal den ganzen Tag Sonne genießen und Glücksgefühle auftanken. Nun freuen wir uns schon auf unsere nächste, hoffentlich echte Frühlingswanderung im April.




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Thursday the 16th. .